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Entscheidung vertagt

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30. November 2018
Foto: ZDH

Berlin Am 29. November 2018 beriet der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats über einen Antrags des Freistaats Bayern zur Wiedereinführung der Meisterpflicht. In dem Antrag (BR-Drs. 463/18) heißt es: „Der Bundesrat bittet die Bundesregierung, unter Berücksichtigung der Belange des Handwerks, den verpflichtenden Meisterbrief für Handwerke wiedereinzuführen, bei denen dies geboten und rechtlich möglich ist.“ Das Gremium beschloss in nicht öffentlicher Sitzung seine Beratungen auf Ende Januar 2019 zu vertagen, um bei positivem Beschluss eine Empfehlungsdrucksache an den Bundesrat zu übergeben. Dieser hatte den Antrag Bayerns bereits im September auf der Tagesordnung, ihn dort aber an den Wirtschaftsausschuss überwiesen.

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke erklärte hierzu: „Das Handwerk unterstützt die Wiedereinführung der Meisterpflicht in zulassungsfreien Gewerken. Der Meisterbrief steht für Verbraucherschutz, nachhaltiges Unternehmertum und sichert Ausbildung und Fachkräftepotenzial. Wie eine rechtssichere Lösung aussehen kann, prüft momentan die Bundesregierung. Von daher ist es richtig, die weiteren Arbeiten der Bundesregierung abzuwarten. Dabei werden wir die Bundesregierung in ihrer Entscheidungsfindung mit fachlicher Expertise unterstützen. Wir erwarten, dass am Ende eine für das Handwerk richtige Entscheidung steht.“
www.zdh.de

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