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Junge Menschen bevorzugen stationären Handel

Junge Menschen bevorzugen stationären Handel
01. Juli 2015
Foto: hybris.com

Köln. Wenn es ums Wohnen und Einrichten geht, kaufen die jüngeren Generationen lieber im stationären Handel ein. Das geht aus der Kurzstudie „Digital geboren: So ticken Smart Natives“ des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Hybris Software hervor. Die Studie untersucht, welche Faktoren das zukünftige Konsumverhalten beeinflussen und welche Auswirkungen das auf den Handel haben wird.

Für die Studie wurden 500 junge Menschen im Alter von 20 bis 25 Jahren online befragt, die täglich im Netz unterwegs sind und ihr Smartphone intensiv nutzen (Smart Natives). Beim Wohnen und Einrichten shoppen den Ergebnissen zufolge 64,4 Prozent der Befragten lieber im Ladengeschäft, als im Internet. 26,7 Prozent haben keine Präferenz und neun Prozent kaufen lieber online ein.

Insgesamt haben die jüngeren Generationen allerdings beim Shoppen keine deutliche Präferenz. Vor allem in den Branchen Lebensmittel, Kosmetik und Technik nimmt die Präferenz für einen bestimmten Kaufkanal – online oder stationär – erkennbar ab. Im Vergleich zu 2013 ist der Anteil derer, die gerne in beiden Kanälen kaufen, gestiegen. Trotz steigender Online-Umsätze, nimmt der Anteil der Smart Natives, die Wohnartikel, Fashion und Technik lieber im stationären Handel kaufen möchten, zu. Ein möglicher Grund: Fehlt das Angebot im stationären Handel, wird problemlos in den Online-Kanal gewechselt, obwohl der Artikel vielleicht lieber im Geschäft vor Ort gekauft würde.

„Spätestens die neuen, stark digital-affinen Kundengenerationen zeigen dem Händler, was Unberechenbarkeit bedeutet, sollte er immer noch in einzelnen Kanälen und spezifischen Kundeneinkaufsmustern denken. Die Studienergebnisse zeigen aber auch, dass Bedürfnisse wie persönliche Beratung bleiben – in Zukunft aber anders transportiert werden müssen“, sagt Michael Hubrich, Senior Vice President MEE, Hybris und SAP Customer Engagement and Commerce, „Für die Bindung dieser neuen Generationen ist es unumgänglich, ein kanalübergreifend einheitliches und kontextuelles Einkaufserlebnis zu schaffen.“

In puncto Beratung offenbart der Blick auf die junge Zielgruppe Nachholbedarf für den Online-Handel. So ist fast jeder vierte Smart Native nach dem Online-Kauf unsicher, das richtige Produkt bestellt zu haben. Die zahlreichen online verfügbaren Informationen richtig zu bewerten, stellt viele vor eine Herausforderung. Abhilfe können aber Beratungsangebote, wie Curated Shopping, schaffen, die aktuell insbesondere in der Modebranche angeboten werden. „Mit Curated Shopping wird die Brücke zwischen dem anonymen Online-Shopping und einer persönlichen Beratung im stationären Geschäft geschlagen. Der Service verleiht Konsumenten ein Gefühl von Exklusivität und bietet Händlern ein hohes Cross- und Upselling-Potenzial“, so Dr. Eva Stüber, Leiterin Research & Consulting ECC Köln.

www.hybris.com/de/downloads/white-paper/ecc-digital-geboren-smart-natives/573

 

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