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Raumausstattung Wöretshofer: Tradition in dritter Generation

Raumausstattung Wöretshofer: Tradition in dritter Generation
18. September 2019
Wöretshofer

Im Jahr 1971 mit Fokus auf Bodenbelag gegründet, bietet der Garmisch- Partenkirchener Familienbetrieb Wöretshofer Parkett und Raumausstattung heute ein professionelles und umfassendes Leistungsportfolio.

TeamWöretshofer

Vater Thomas Wöretshofer mit Söhnen Florian (links) und Johannes (rechts).

In mittlerweile dritter Generation erfüllt der Familienbetrieb Thomas Wöretshofer Parkett und Raumausstattung aus Garmisch-Partenkirchen Wohnwünsche mit individuellen und behaglichen Fußbodenbelägen und bietet zudem das komplette Leistungsportfolio des Raumausstatter-Handwerks. Den Grundstein für das Traditionsunternehmen mit Sitz im historischen Zentrum Partenkirchens haben 1971 Siegfried und Josefine Wöretshofer gesetzt. Mit Sohn Thomas Wöretshofer kam 1986 die zweite Generation in den Familienbetrieb. Der gelernte Raumausstatter und Parkettleger-Meister erweiterte den Geschäftsbereich des zuvor auf Bodenbelag spezialisierten elterlichen Betriebs um eine eigene Polsterwerkstatt sowie die Raumausstattung. Seitdem vergrößerte er das Leistungsspektrum und das Team kontinuierlich – heute beschäftigt der Betrieb 20 Mitarbeiter, davon 14 Parkett- und Bodenleger und sechs Angestellte in Polsterei und Näherei. Seit 2009 ist auch die dritte Generation mit Leidenschaft Teil des Familienbetriebs: die Söhne Florian und Johannes Wöretshofer. Letzterer absolvierte die Parkettlegerausbildung als Kammersieger und ergänzte diese im Anschluss um den Meister. Bruder Florian Wöretshofer ergänzte nach dem Raumausstatter-Meister noch die Weiterbildung „Gestalter im Handwerk“ und spezialisierte sich mit dem eigenen Betrieb „Wohnkultur Wöretshofer“ als Fachmann und Ansprechpartner rund um Leder. So soll sichergestellt werden, dass auch die jüngste Generation in Zukunft dem Kunden in der Planungsphase noch professioneller und näher zur Seite stehen kann.

 Vielfältige Aufträge und Referenzen

„Unser Einsatzbereich liegt schwerpunktmäßig im ganzen Landkreis Garmisch-Partenkirchen und Oberbayern bis München, erstreckt sich aber auch deutschlandweit“, erklärt Johannes Wöretshofer, der seit einem Jahr komplett mit in die Firma eingestiegen ist. Bedient werden dabei sowohl der Objekt- wie auch der Privatbereich: „Etwa 60 Prozent des Auftragsvolumens machen hochwertige Hotels im Vier- und Fünf-Sterne-Segment aus, 25 Prozent sind Aufträge von Privatkunden. Weitere 15 Prozent entfallen auf den Health Care-Bereich.“ Die langjährige Tradition des Unternehmens, das breite Leistungsportfolio und die qualitativ hochwertige Handwerksarbeit zeigt sich auch in Kundenkreis und Referenzen: So hat Wöretshofer Stammhaus und Neubau von Schloss Elmau ausgestattet, zahlreiche namhafte Luxushotels im bayerischen Alpenvorland und die Boutiquen des Luxus-Juweliers Chopard in München, Frankfurt und Berlin.

Nachhaltigkeit und Werterhalt

Die Themen Nachhaltigkeit und Werterhalt sind im Betrieb von Bedeutung – so hat Johannes Wöretshofer jüngst zusätzlich die Ausbildung zum Reinigungsmeister absolviert und die Abteilung Werterhalt in das elterliche Unternehmen integriert. „Nachhaltig- keit bedeutet nicht nur schön einrichten, sondern auch, dass die langfristige Instandhaltung und professionelle Pflege gewährleistet ist.“ Förderlich hinsichtlich Nachhaltigkeit und Wohngesundheit bei Planung und Umsetzung sei prinzipiell die gesunde Balance zwischen Weglassen von schädlichen Elementen wie Weichmachern und Lösungsmitteln und Einsatz von langlebigen Materialien mit ökologischem Mehrwert. Die Nachfrage nach entsprechenden Produkten nehme zu – und das Interesse beschränke sich dabei nicht mehr nur auf den Privatbereich. So wurde das Hotel Schwabinger Wahrheit komplett mit einem Bio-Vinylbelag ausgestattet. „Noch vor zehn Jahren wäre das für ein Stadthotel wohl undenkbar gewesen“, sagt Johannes Wöretshofer. Auch, da die Entscheidung für Nachhaltigkeit immer eine Preisfrage ist: „Sicherlich ist es günstiger, das Hotel mit gewöhnlichem Vinylboden auszustatten – hier hatte der Kunde allerdings ausdrücklich den Wunsch nach einer ökologischen Alternative geäußert.“ Ein Trend, den man auch im Familienunternehmen wahrnimmt: „Denn mit steigender Nachfrage nach nachhaltigen Möglichkeiten steigt auch das Angebot an Produkten.“

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