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Möbelkäufer verschmähen Online-Fachhandel

Möbelkäufer verschmähen Online-Fachhandel
05. Mai 2015
Foto: Pixabay

Geisenheim. Deutsche Möbelkäufe werden lieber im stationären Handel als über den Online-Fachhandel getätigt. Wenn die Deutschen dann doch via Internet Möbel kaufen, dann nutzen sie bevorzugt Sortiments-Riesen wie Ebay. Der Onlinekauf von Möbeln und Wohnaccessoires ist für die meisten bisher nur eine zusätzliche Option, die gerade einmal von 25 Prozent genutzt wird – bei Onlineshoppern anderer Kategorien sind es 47 Prozent. So lauten die Ergebnisse der Studie “Black Box Online Shopping – Möbel, Wohnaccessoires” des Marktforschungsunternehmens Konzept & Markt.

Fachkompetenz scheinen Möbelshopper im Internet eher seltener zu suchen. Denn so haben 58 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten bei Amazon und 44 Prozent bei Ebay bestellt. Spezialisierte Möbelanbieter treten dahinter zurück. Einzig Ikea sticht mit 36 Prozent heraus. “Der klassische Möbelhandel nutzt mit Ausnahme von Ikea das Potenzial des E-Commerce noch nicht ausreichend. Damit überlässt er das Feld den Wettbewerbern”, sagt Ottmar Franzen, Geschäftsführer des Beratungsinstituts Konzept & Markt. Und fügt hinzu: “Die spezialisierten Anbieter sollten doch eigentlich die Stil- und Angebotskompetenz ausstrahlen und diese auch deutlich vermitteln.”

Ein angemessenes Preisniveau, attraktive Angebote und die Zahlungsmethode sind die wichtigsten Merkmale, auf die Möbelkunden bei der Wahl ihres Onlineshops achten. Um Kompetenz zu vermitteln, müssen diese auch auf die Produktpräsentation achten. Eine möglichst genaue Ansicht der Möbel ist für 71 Prozent das Hauptargument für den Kauf im stationären Handel.

“Offenkundig gelingt es dem Möbelfachhandel nicht, seine Beratungskompetenz im Bereich Möbel und Wohnaccessoires auch auf das Internet zu übertragen”, sagt Franzen.

Hier können Sie die komplette Studie bestellen.

 

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