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Joka: Neue Zentrale Bodenbeläge in Kassel eröffnet

Joka: Neue Zentrale Bodenbeläge in Kassel eröffnet
09. Juli 2020
Foto: Joka

9.7.2020 – Kassel. Die W. & L. Jordan GmbH hat im Gewerbepark Kassel-Niederzwehren ihre neue JOKA Zentrale Bodenbeläge in Betrieb genommen. Das Familienunternehmen vereint damit ein hochmodernes Zentrallager mit Bearbeitungszentrum für Bodenbeläge, die lokale Niederlassung Kassel sowie die zentralen Abteilungen Produktmanagement, Unternehmenskommunikation und Marketing unter einem Dach. Von seinem neuen Standort aus beliefert Jordan seine 71 Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Polen, Italien und der Schweiz. „Mit der Inbetriebnahme der JOKA Zentrale Bodenbeläge starten wir in ein neues Jordan-Jahrhundert. Der Neubau ist ein Meilenstein und eine wichtige Zukunftsinvestition in die Marke JOKA, eine der führenden Marken für Bodenbeläge in Zentraleuropa.“, sagt Jörg Ludwig Jordan, Geschäftsführer der W. & L. Jordan GmbH in dritter Generation.

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Modernes JOKA- Zentrum für die Zukunft
Auf dem Grundstück sind innerhalb eines Jahres drei miteinander verbundene Lagerhallen mit knapp 20.000 m² und ein modernes Bürogebäude mit 2.600 m² Nutzfläche entstanden. Hier finden sich nicht nur hochautomatisierte Kommissionier- und Teppichschneideanlagen, die Hallen bieten Platz für die Lagerung des gesamten Bodenbelagssortiments bestehend aus Parkett, Laminat, Designboden, Teppichboden, Leisten, Unterlagen und sonstiges Zubehör, das der Branchenführer für seine mittelständische Kundschaft aus Handwerk und Fachhandel vorhält. In der neuen JOKA Zentrale Bodenbeläge lagern allein 5.000 Rollen und die Hochregale (bis zu 9,5m) verfügen über 13.000 unterschiedlich dimensionierte Palettenstellplätze für verschiedene Bodenbeläge. „Die verkehrsgünstige Lage und die technische Ausstattung machen die neue Zentrale zum idealen Ausgangspunkt für die Versorgung unserer 71 Standorte und den überwiegend im 24 Stunden-Service realisierten Warenfluss zu unseren Handwerkskunden“, betont Thomas Peter, kaufmännischer Geschäftsführer. Außerdem beheimatet der neue Betrieb eine moderne Bürolandschaft, und im Atrium das „Kreativhaus“ samt umfangreicher Musterausstellung, in dem die Kooperationspartner ihre individuelle Ladenausstattung, den JOKA Wohnstore, konfigurieren können. In modern und hell gestalteten Tagungs- und Seminarräumen vermitteln JOKA-Experten in Weiterbildungen und Produktschulungen ihr Fachwissen und begeistern interessierte Kunden und Geschäftspartner für den Einsatz der modernen und nachhaltigen Produkte. Ferner steht für die dort beschäftigten 120 Mitarbeiter sowie Kunden und Gäste ein schön gestaltetes Betriebsrestaurant, die “JOKAntine”, zur Verfügung.

Nachhaltige Planung mit Mehrwert für Kassel
Bei Planung und Bau der neuen Zentrale war das Thema Nachhaltigkeit für Jörg Ludwig Jordan ein Herzensanliegen: „Wir haben uns hohe ökologische Ziele gesetzt und möchten unserer Verantwortung für Umwelt und Klima gerecht werden.“ In dem Neubau, der von der Hermanns AG als Generalunternehmer zusammen mit regionalen Betrieben errichtet wurde, sind 1.500 Kubikmeter Holz verbaut worden und damit 1.500 Tonnen CO2 dauerhaft der Atmosphäre entzogen. „Zusätzlich sind drei Viertel der Lagerfläche mit Gründach ausgestattet, man könnte fast sagen, dass die Greening-Fläche lediglich um zehn Meter nach oben verlagert wurde.“, betont Jordan. Die auf dem Dach des Gebäudes installierte Photovoltaik-Anlage ermöglicht nicht nur einen nahezu CO2 freien Betrieb, sondern versorgt zusätzlich bis zu 5.000 Haushalte im Stadtteil Niederzwehren mit Strom.

OB Geselle: Win-Win-Situation für Kassel
Oberbürgermeister Geselle bezeichnete die Investition bereits zur Grundsteinlegung vor einem guten Jahr als Win-Win-Situation. Das Familienunternehmen bekam die Fläche im Gewerbepark für seine Zukunftssicherung bereitgestellt und konnte so Entwicklungsfläche für den Wohnungsbedarf in Kassel freigeben. Auf den alten Flächen im Stadtteil Helleböhn-Süsterfeld soll bald eine Wohnanlage mit über 200 Wohneinheiten entstehen, die außerdem zu einer verbesserten Gesamtsituation im Quartier beitragen wird.

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